Willkommen am Anna-Essinger-Gymnasium!

Unsere Schule ist mehr als ein Ort des Lernens – sie ist ein Raum für Entfaltung, Gemeinschaft und Zukunft. Wir begleiten Ihre Kinder auf ihrem individuellen Weg, fördern ihre Talente und schaffen ein Umfeld, in dem sie wachsen und sich entfalten können.

Schön, dass Sie hier sind – entdecken Sie, was unsere Schulgemeinschaft besonders macht!


Aktuelles:

Erreichbarkeit unseres Sekretariats während der Sommerferien 2026

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

wir wünschen allen eine wunderschöne und erholsame Ferienzeit!
Auch während der Sommerferien ist unser Sekretariat zu bestimmten Zeiten für Sie und Euch erreichbar.

Unsere Öffnungszeiten im Überblick:

  • Ferienbeginn: Montag, 03.08.2026 bis Freitag, 07.08.2026 täglich von 09:00 bis 12:00 Uhr
  • Sommerpause: Von Samstag, 08.08.2026 bis Sonntag, 06.09.2026 bleibt das Sekretariat geschlossen.
  • Ferienende: Montag, 07.09.2026 bis Freitag, 11.09.2026 täglich von 09:00 bis 12:00 Uhr

Termine außerhalb dieser Öffnungszeiten sind nur nach vorheriger Vereinbarung möglich.

E-Mail-Kontakt:

Für alle weiteren Anliegen schickt bzw. schreiben Sie bitte eine E-Mail an:
sekretariat@anna-essinger-gymnasium.de

Ab dem 14.09.2026 startet das neue Schuljahr und wir sind wieder wie gewohnt für Sie da.

Wir wünschen allen schöne und sonnige Sommerferien!


Scheffelpreisrede 2026 von Amelie Walcher

Amelie Walcher
Amelie Walcher

Vor etwas weniger als 12 Jahren standen da kleine Kinder an ihrem ersten Schultag, die Augen groß und leuchtend voller Vorfreude und Erwartungen, in den Händen eine vollgepackte Schultüte und auf dem Rücken ein viel zu großer Schulranzen mit dem man einmal umgefallen vermutlich wie ein Käfer auf dem Boden gelegen wäre.

Heute, liebe Mitschülerinnen und Mitschüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Familien und Freunde, heute stehen diese nicht mehr so kleinen Kinder hier auf ihrem Abiball und verabschieden sich gemeinsam von diesem Schulleben, das vor 12 Jahren begann.

Viel ist passiert in der Zwischenzeit, vieles hat sich verändert. Die damals so erwartungsvollen Augen sind etwas müde geworden, der Schulranzen kleiner, aus einem perfekt einsortierten, viel zu vollgepackten Mäppchen wurde die vergebliche Suche nach einem funktionierenden Kugelschreiber…

Ganze Rede anzeigen

Ja, es hat sich wirklich vieles verändert in diesen 12 Jahren Schule. In der 1. Klasse, als unser einziges Problem die schwere Schreibweise vom großen A in Schreibschrift war, waren die Schülerinnen und Schüler aus der 4. Klasse die Großen, die, zu denen man heraufgeblickt hat, die, vor denen man Respekt hatte. Die haben aber halt auch krass schwere Sachen gemacht, Laufdiktate und rechnen bis 100 und so.

Fünf Jahre später wünschten wir uns diese eben beschriebenen Aufgaben aus der Grundschule zurück. Ich weiß noch ganz genau wie wir an unseren ersten gemeinsamen Tagen am Anna-Essinger-Gymnasium in diesen großen, uns noch so fremden Gängen herumgerannt sind, damit die Älteren nervten und irgendwie das bekannte Gefühl der Grundschule vermissten. Das Suchen nach den Räumen, das Zerquetschtwerden beim in die Schule gehen nach der 20 Minuten Pause, all das hat sich so fremd, zu fremd angeühlt. Die Großen, das waren jetzt die aus der Oberstufe. Die waren, so dachte zumindest ich immer, erwachsen, reich und allwissend, die hatten ihr Leben so richtig im Griff.

Und so verstrichen die Jahre, wir waren mal in der einen, mal in der anderen Klassenkonstellation, haben gelernt, gelacht, auch mal geweint, uns gestritten und wieder vertragen. Wir haben diskutiert und philosophiert, gerechnet und gelesen, Klausurenphasen über-und die Coronazeit miterlebt, Präsentationen gehalten, Hausaufgaben vergessen, Schulleiter kommen und gehen gesehen, Fehler gemacht und daraus gelernt oder sie nochmal gemacht, bis wir daraus gelernt haben.

Und mit jeden Sommerferien die zu Ende gingen, mit jedem Wintersporttag und jedem gemeinsamen Frühstück am Ende des Schuljahrs sind wir immer größer geworden, immer mehr ein Teil der Großen, von denen ich geglaubt habe, sie würden ihr Leben im Griff haben. Gegenläufig zu unserer Größe wurden die Gänge irgendwie immer kleiner, die Räume immer bekannter und selbst der Teppichboden und die schimmelnden Schwämme immer vertrauter. Ganz langsam, ohne es wirklich zu merken wurden wir zu denjenigen, die sich über die rennenden Kinder auf den Gängen aufgeregt haben, wir wurden zu denjenigen, die nach dem Weg zu den Räumen gefragt wurden. Wobei ich bei einem Punkt einlenken muss, manche Dinge ändern sich eben doch nie, Raum 1.09 finde ich immer noch nicht.

Doch das einst so fremde, abstrakte Schulgebäude mit seinen komischen, gelben Wänden und grünen Klassenzimmern wurde zu einem Ort, in dem immer mehr Erinnerungen gemacht wurden, zu einem Ort, der diese Erinnerungen festhält, zu einem Ort, der geschaffen zum Lernen für uns heute doch so viel mehr als nur das ist.

Und am Ende sind es doch genau diese Erinnerungen, die uns nostalgisch auf die vergangene Zeit zurückblicken lassen.

Erinnerungen mit Freunden und Erinnerungen mit einer etwas mysteriösen Gruppe aus Menschen, die eine wirklich ungesunde Beziehung zu Kaffee, Kopierern und Rotstiften pflegen, ich spreche natürlich von Ihnen liebe Lehrerinnen und Lehrer. Sie haben uns diese vielen Jahre über begleitet, uns vorgelebt, wie wir später einmal werden möchten und manchmal eben auch, wie wir nicht werden möchten. Sie haben uns unterstützt, geholfen und gesehen, waren eine Inspiration, ein Mutmacher oder eben genau das Gegenteil von all dem. Manche von Ihnen wurden über die Jahre zu Vorbildern, andere blieben Fremde. Von manchen werden wir unseren Kindern erzählen, von anderen den Namen morgen vergessen. An manche ihrer Ratschläge werden wir uns ein Leben lang erinnern, andere ihrer Kommentare gerne verdrängen. Diese unterschiedlichen Wahrnehmungen sind auch gar nicht schlimm, Ihnen wird das genauso gehen und doch, so ein gewisser Grundrespekt sollte von allen Seiten aus gegeben sein. Ich glaube, das haben wir alle über die Jahre hinweg wirklich gut hinbekommen und daher ist es jetzt einmal an der Zeit, danke zu sagen. Danke für Ihre Arbeit und die unvergesslichen Erinnerungen, die daraus entstanden sind.

Es sind aber auch die Erinnerungen an alte, vermutlich naive Vorstellungen aus der Kindheit, die zu Illusionen werden. Ich muss mein kleines Ich nämlich enttäuschen, ich fühle mich heute weder wirklich erwachsen noch bin ich dank der stetig gestiegenen Mensapreise reich und das Einzige was ich weiß, um Sokrates zu zitieren ist, das ich nicht weis. Und all das, obwohl ich über die ganzen Jahre hinweg solch ein Bild von den Großen hatte. Das ist auf der einen Seite natürlich etwas beängstigend weil man so langsam realisiert, dass niemand so wirklich sein Leben im Griff hat, auf der anderen Seite aber auch beruhigend, eben weil niemand sein Leben im Griff hat. Und vielleicht bedeutet das ja auch, dass es im Leben gar nicht darum geht, sein Leben im Griff zu haben, erwachsen, reich und allwissend zu sein. Aber worum geht es denn dann im Leben?

Die Antwort auf diese Frage kann ja wohl kaum die Bestimmung der Lagebeziehung von Ebenen sein. Auch glaube ich nicht, dass die Fähigkeit, Reimschemata zu erkennen oder die Mitternachtsformel anzuwenden eine Antwort bietet. Warum also das Ganze?

Den letzten Wochen nach könnte man meinen im Leben geht es darum, welchen Beruf oder Werdegang man nach der Schule wählt, so oft wurde ich, so oft wurden wir alle gefragt: Und, was möchtest du denn mal werden, was möchtest du nach der Schule machen? Dabei sollten wir doch viel öfter nach dem Wer und dem Wie fragen, wie möchte ich werden und wer? Vor allem in einer Welt, in der KI nahezu jedes Was ersetzen kann ist es doch die Frage nach dem Wer, die uns einzigartig macht.

Möchte ich jemand werden, der für seine eigenen Probleme Sündenböcke sucht, jemand, der jenen folgt, die durch plumpe Parolen Hass verbreiten und mit Geld meinen die Welt erkaufen zu können oder möchte ich jemand werden, der für komplexe Probleme keine einfachen Antworten sucht, jemand der das schwerere Richtig vor das leichtere Falsch zieht und dafür auch Kompromisse eingehen kann, ohne seine eigenen Werte zu verraten. Nietzsche hat einmal gesagt, die gefährlichste Form von Blindheit sei zu glauben, die eigene Perspektive sei die einzige Realität. Möchte ich also jemand werden, der vorschnell urteilt, verurteilt und sich hinter seiner eigenen Wahrnehmung versteckt oder möchte ich jemand werden, der weltoffen ist, sich selbst auch mal hinterfragen und die Perspektive wechseln kann. Möchte ich grundsätzlich ersteinmal vom Schlechten ausgehen oder trotz vieler, die ein Beweis für das Gegenteil sind, dennoch an das Gute im Menschen glauben?

Und auf einmal fällt auf, dass es bei der Bestimmung von Lagebeziehungen von Ebenen, bei den Reimschemata und der Mitternachtsformel nie wirklich nur um diese Dinge ging, sondern eigentlich um so viel mehr. Es ging um Logik, Perspektivwechsel und Durchhaltevermögen, um das Erkennen und Eingestehen eigener Fehler und um ein Grundverständnis der so komplexen Welt, in der wir leben.

Auch wenn wir also die vordergründigen Regeln von nun an nie wieder brauchen sollten, die eben beschrieben Werkzeuge die wir an die Hand bekommen haben bleiben uns ein Leben lang.

Und so können wir nun gut gewappnet mit dem Abitur in der Hand unsere eigenen Wege einschlagen. Nicht erwachsen, aber mit genug Verantwortungsbewusstsein und Empathie uns und unseren Mitmenschen gegenüber, vielleicht nicht gerade reich an Geld, aber an Erfahrungen, Freunden und Erinnerungen, nicht allwissend, aber bereit, immer mehr dazuzulernen.

Das erste Mal in unserem Leben sagt uns niemand am Montagmorgen, welche Buchseite aufgeschlagen und gelesen werden soll, denn von nun an schreiben wir unser Buch selbst. Manche Kapitel werden uns nicht so gut gefallen, andere umso mehr. Manche Charaktere werden an Bedeutung verlieren, andere erst ein paar Seiten später erscheinen und nie wieder aus der Geschichte verschwinden. Und der Fakt, dass wir den Stift von nun an selbst in der Hand halten, dass da niemand ist, der die Geschichte für uns schreibt oder bereits vorgeschrieben hat, das ist ein unglaubliches Privileg.

Lasst uns daher mutig genug sein, Plan A anzustreben und offen genug, Plan B,C und D eine Chance zu geben. Lasst uns unseren eigenen Weg fest im Blick behalten ohne Angst davor zu haben, auch mal davon abzukommen, Umwege erhöhen schließlich die Ortskenntnis. Lasst uns nicht das Gute im Leben verpassen, weil wir auf etwas Besseres warten. Und lasst uns bei all dem Wahnsinn um uns herum niemals das kleine Kind in uns mit seinen erwartungsvollen Augen, der vollgepackte Schultüte und dem viel zu großen Schulranzen vergessen das dachte, irgendwann würde es sein Leben im Griff haben.

Vielen Dank


Unsere Projekttage 2026 – Ein kleiner Einblick in das vielfältige Angebot

Bild 1 von 40

Koreanisch schreiben und kochen

Exit Games

Beachvolleyball

Trickfilme in Stop-Motion-Technik

Kunst der Mosaiktechnik

Leckeres aus dem Pizzaofen!

Doodle Tangles

Museumstour – Drei Tage, drei Museen

Auf der Spurensuche zu Anna Essinger und ihrer Zeit haben wir an drei Tagen drei verschiedene Museen besucht: Villa Lindenhof in Herrlingen, Museum zur Geschichte von Christen und Juden in Laupheim und Die Einsteins in Ulm.

Ey, sprüh die Wand an!

Strategie, Spiel & Köpfchen-Boost!

Wir erlernen verschiedene Strategiespiele am Schachbrett.

3D-Druck

Wall&Rally Schule in Bewegung

Schüler beim Aufsprühen von Speed Racket- Feldern auf unserem Schulhof.

Chemieshow

Sweet and healthy

Les BD, französisch mal anders

Am ersten Tag haben wir erstmal viel Allgemeines über BD gelernt: wie sie aufgebaut sind, welche Arten es gibt und wie man mit Bildern und Text eine Geschichte erzählt. Danach durften wir selbst kreativ werden und haben zu vorgegebenen Bildern eine eigene kleine BD verfasst. Es war spannend zu sehen, wie unterschiedlich jeder die gleiche Bildvorlage interpretiert hat. In den nächsten Tagen wollen wir dann unsere eigene BD komplett selbst erfinden und zeichnen, da freue ich mich schon drauf.

Football mit den Spartans

Töpfern

Schrift trifft Schnipsel

Wir gestalten Collagen und üben uns in Kalligrafie.

Reiseführer

Erstellung eines kleinen Ulm- Reiseführers aus Schüersicht. Hier wird Wissenswertes, Erlebbares und spannnende Momemte in Wort und Bild festgehalten. Am Schluss erhält jede/r Schüler/in eine Ansichtsmappe.

Obst- und Gemüsespieße

Zirkus/Theater

Wir üben die Zirkusshow „Summertime“ ein und zeigen sie auf dem Schulfest.

Basteln und Löten

Meditation

Im Projekt 25 entsannen wir, um den Kopf frei zu kriegen. Wir machen körperliche Übungen, Meditationen und Bilderreisen. Wir sind auch in der Natur unterwegs, in Gedanken und in Wirklichkeit.

Rückschlagspiele

Fridolin, der Knuddelfrosch

Italienisch kochen

Kanu-Projekt

Fahrradwände bemalen

Lederwerkstatt

Kreatives aus Filz

Künstlerische Darstellung biblischer Erzählungen

Schnitzeljagd

Die Schülerinnen und Schüler haben an einer Schnitzeljagd teilgenommen. Im Anschluss haben sie selbst eine Schnitzeljagd erstellt, bei der man nach erfolgreicher Durchführung auf ein Lösungswort kommt.

Hüttenwanderung


Brief zum Schuljahresende

Liebe Schulgemeinschaft,
 
der Abschluss eines Schuljahres ist immer auch eine Gelegenheit, das Vergangene Revue passieren zu lassen. Lesen Sie hier meine Gedanken zum vergangenen Schuljahr.
 
Ihnen allen zusammen mit Ihren Familien wünsche ich sonnige und erholsame Ferien,
Silke Gehring

Unser Infoflyer für das kommende Schuljahr 2026/27

Alle wichtigen Informationen über das Anna-Essinger-Gymnasium können Sie bequem unserem Infoflyer entnehmen.

Download: Infoflyer



Aus dem Schulleben

Unser Mottoboot zum Nabada 2026

Das war unserer Endergebnis. Hier einige Fotos…

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Kulturlöwenschule Anna-Essinger-Gymnasium 2026

Auch in diesem Schuljahr besuchten die Klassen 5 – 7 die Stadtbibliothek, das Stadthaus und das Theater im Rahmen des Kulturlöwenprogramms der Stadt Ulm. Außer Spaß und Freude haben sie viel erfahren und entdeckt. Die Klasse 5e nahm dabei am Dienstag, den 21.07.2026 in der Stadtbibliothek die Spur einer unbekannten Person auf und half bei […]

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Kleine Kunstausstellung 2026

Zum Schulfest am Freitag, den 24.07.2026 zeigen die Klassen 5e, 5f, 6e, 7d und 7f einige ihre Arbeiten aus dem Fach Bildende Kunst. Schauen Sie doch einfach in der Schulbibliothek mal vorbei. Wir freuen uns.

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