Besuch der Gedenkstätte Grafeneck

Der Seminarkurs Holocaust des Anna-Essinger-Gymnasiums besuchte die Gedenkstätte Grafeneck. Gerade 40 Minuten von Ulm befindet sich die ehemalige Tötungsanstalt, in der im Jahr 1940 im Rahmen der Krankenmorde in der Zeit des Nationalsozialismus, der so genannten Aktion T4, 10.654 Menschen mit Behinderung, vor allem aus Bayern und Baden-Württemberg, ermordet wurden.

Nach einem eindrücklichen und emotional bewegenden Rundgang über das Gelände der Gedenkstätte, nahmen einige SchülerInnen Tonfiguren mit nach Hause. Ein Künstler hat sich zum Ziel gesetzt, für jeden Ermordeten eine Tonfigur anzufertigen. Diese Tonfiguren können Besucher von der Gedenkstätte mit nach Hause nehmen und die Ermordeten so symbolisch zurück in die Gemeinden und Städte – also die Gesellschaft – bringen.

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